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Forschungssymposium "Theologie interkulturell" 2009 |
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Die verbotene Rede vom Reich Gottes
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Frankfurt Templeton Research Lectures

Die Frankfurt Templeton Research Lectures werden vom Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität veranstaltet und dienen dazu, das Gespräch zwischen Naturwissenschaften und Religion auf einer philosophischen Ebene zu fördern.
In dem vierten Jahr der Templeton Research Lectures ist die einzigartige Möglichkeit gegeben, die Perspektiven der drei vorangegangenen Jahre als Grundzüge für eine moderne Anthropologie zusammenzufügen, um letztlich die Frage "Was ist der Mensch?" unter modernen Verstehensbedingungen zu beantworten.
Neurobiologie, Psychologie und Medizin liefern wichtige Einsichten und Erkenntnisse,die beispielsweise klassische Konzepte des Menschenbildes wie Willensfreiheit, Personalität, Selbst und Ichbewusstsein betreffen. Eine moderne Anthropologie muss also sowohl naturwissenschaftliche Ergebnisse als auch andere Komponenten wie beispielsweise religiöse Sinndeutungen - zumindest als mögliche Dimensionen des Menschseins - umfassen.
Aus diesem Grund sind die Templeton- Lectures im vierten Jahr mit einer interdisziplinären, interkulturellen und international hoch angesehenen Doppelspitze besetzt:
Prof. Dr. Dr. Dr. Günter Rager (Neurobiologe und Philosoph) und
Prof. Dr. Michael von Brück (Religionswissenschaftler und Theologe).
Vor diesem Hintergrund soll der Versuch unternommen werden, einen Rahmen für die ethisch, politisch und philosophisch höchst relevante Frage "Was ist der Mensch?" unter heutigen Gesichtspunkten interdisziplinär und interkulturell abzustecken.
Folgende gemeinsame Themen für die sechs Vorlesungen sind geplant:
09. November 2009: Bewusstsein, Ich und Selbst
10. November 2009: Wissen und Wahrheit
16. November 2009: Evolution
17. November 2009: Die Freiheit der Person
08. Dezember 2009: Liebe und Verantwortung
19. Januar 2010: Sterben und Tod
Alle Vorlesungen sind öffentlich und finden im Hörsaal 1 des Hörsaalzentrums auf dem Campus Westend, Frankfurt am Main, jeweils von 18.15 Uhr an statt.
Im Anschluss an die Beiträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Nähere Informationen unter www.trl-frankfurt.de
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Die Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Hans Kessler ist als Videostream verfügbar. Unter dem Titel "Gott – warum wir ihn (nicht) brauchen. Eine kleine theologische Summe" hatte Hans Kessler am 20. Oktober 2008 in der Auseinandersetzung mit den Argumenten des neuen Atheismus auf die Tiefenstrukturen des christlichen Gott-Glaubens aufmerksam gemacht.
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Gastprofessur Theologie interkulturell 2009 |
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Im Wintersemester 2009/2010 findet im Rahmen von Theologie interkulturell die öffentliche Vorlesungsreihe "Ein Blick in die Werkstatt der chinesisch-christlichen Theologie" unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Luis Gutheinz SJ jeden Mittwoch um 16:15 Uhr in Raum NG 1.741b statt. Vorlesungsbeginn: 14. Oktober. Die vollständige Liste der Termine und der Themen finden Sie auf den Aushängen oder links unter "Vergrößern". |
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Joachim Valentin apl. Professor am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität |
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Der Präsident der Goethe-Universität hat auf Vorschlag des Fachbereichs Katholische Theologie und mit Zustimmung des Senats Herrn Prof. Dr. Joachim Valentin die akademische Bezeichnung "außerplanmäßiger Professor" verliehen. [Mehr Informationen] |
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Vom Wintersemester 2009/10 an wird es möglich sein, Katholische Theologie im Rahmen eines Bachelorstudiengangs als Hauptfach oder als Nebenfach zu studieren.Der Studiengang ist allerdings noch nicht akkreditiert. Die Einführung ist vom positiven Ausgang eines Akkreditierungsverfahrens abhängig. Details finden Sie unter "Studium".
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Der Fachbereich Katholische Theologie der Frankfurter Goethe-Universität hat sich das Thema „Religion im Dialog“ zum Schwerpunkt gesetzt. Vorrangiges Ziel dieses Forschungsschwerpunktes ist die Förderung der wechselseitigen Achtung unter den Weltreligionen. In der aktuellen Diskussion um die Aufhebung der Exkommunikation der Bischöfe der Priesterbruderschaft Pius X. möchten wir uns deshalb ausdrücklich die folgenden Aussagen der Stellungnahme von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, dem Vorsitzenden der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum der Deutschen Bischofskonferenz, zu eigen machen:
„Dieser ausdrücklichen Leugnung des Holocaust [durch Richard Williamson], die bereits Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen in Deutschland ist, widersprechen wir auf das Schärfste. Darüber hinaus haben die vier Bischöfe und die Verantwortlichen der Pius-Bruderschaft vielfach deutlich gemacht, dass sie die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Beziehung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen ‚Nostra Aetate‘ vom 28. Oktober 1965 nicht beachten. Das Dekret von Kardinal Re spricht von noch offenen Fragen, deren Lösung in Gesprächen zwischen dem Apostolischen Stuhl und der Pius-Bruderschaft ansteht. Wir äußern die deutliche und große Erwartung und dringende Bitte, dass in den Gesprächen die vier Bischöfe und die Pius-Bruderschaft ihre Treue zum Zweiten Vatikanischen Konzil und insbesondere zur Erklärung ‚Nostra Aetate‘, deren Anliegen Papst Johannes Paul II. sich in seinem langen Pontifikat so beharrlich und segensreich zu eigen gemacht hat, unmissverständlich und glaubwürdig bekunden. Nach dem übergroßen Entgegenkommen des Papstes erwarten wir nun eine klare Aussage der Bruderschaft und ihrer Bischöfe insbesondere zu ‚Nostra Aetate‘.“
Diese Worte von Bischof Mussinghoff machen deutlich, dass Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Theologie nicht toleriert werden können.
Frankfurt am Main, den 28. Januar 2009
Prof. Dr. Claus Arnold, Dekan
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Berichte zu vergangenen Ereignissen finden Sie bei uns im Rückblick.
geändert am 18. November 2009 E-Mail: Webmastergruetzner@em.uni-frankfurt.de
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Druckversion: 18. November 2009, 15:05
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb07/index.html